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Welchen Stundenverrechnungssatz brauchen Sie wirklich?

Der Satz, der Löhne, Lohnnebenkosten, Gemeinkosten und Gewinn deckt — gerechnet auf die Stunden, die bei Ihnen tatsächlich beim Kunden ankommen. Ohne Anmeldung.

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Monteure, die Kundenstunden schreiben — Büro und Leitung zählen hier nicht mit.

42.000 €

Durchschnittlicher Bruttolohn ohne Arbeitgeberanteile.

21 %

Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, Umlagen und Berufsgenossenschaft. Rund 21 % ist üblich.

60.000 €

Miete, Fahrzeuge, Werkzeug, Versicherungen, Verwaltung, Software — alles außer Produktivlöhnen.

40 Std.

Tarifliche oder vertragliche Stunden pro Woche.

30 Tage

Vertraglicher Jahresurlaub. Gerechnet wird zusätzlich mit 10 Feiertagen und 10 Krankheitstagen.

75 %

Anteil der bezahlten Stunden, der wirklich auf einer Kundenrechnung landet. Fahrzeit, Aufmaß, Angebote und Lager gehen hier ab — 70–80 % ist realistisch.

10 %

Aufschlag auf die Selbstkosten für Gewinn und Wagnis.

Ihr Stundenverrechnungssatz

61,83 €

netto je produktiver Stunde

56,21 €

Selbstkosten je Std.

3.780

produktive Std./Jahr

212.460 €

Gesamtkosten/Jahr

233.706 €

nötiger Jahresumsatz

Alle Beträge netto, ohne Umsatzsteuer. Material und Fremdleistungen werden getrennt kalkuliert.

Der Satz ist nur so gut wie die Stunden, die Sie erfassen. Hero AI schreibt die Zeiten vom Auftrag mit, rechnet sie ab und zeigt Ihnen, wo Ihr Produktivitätsgrad wirklich liegt.

So wird gerechnet

Der Stundenverrechnungssatz entsteht aus zwei Größen: den Kosten, die der Betrieb im Jahr trägt, und den Stunden, die er im Jahr wirklich abrechnen kann.

  1. Produktive Stunden. Von 260 Arbeitstagen gehen rund 10 Feiertage, Ihr Urlaub und rund 10 Krankheitstage ab. Die verbleibenden Anwesenheitsstunden werden mit dem Produktivitätsgrad multipliziert — dem Anteil, der auf einer Kundenrechnung landet.
  2. Gesamtkosten. Bruttolöhne plus Lohnnebenkosten ergeben die Personalkosten. Dazu kommen die Gemeinkosten: Miete, Fahrzeuge, Werkzeug, Versicherungen, Verwaltung, Software.
  3. Selbstkosten je Stunde. Gesamtkosten geteilt durch produktive Stunden. An diesem Punkt zahlen Sie nicht drauf — Sie verdienen aber auch nichts.
  4. Gewinnzuschlag. Darauf kommt der Aufschlag für Gewinn und Wagnis. Das Ergebnis ist Ihr Stundenverrechnungssatz.

Alle Beträge sind netto. Material und Fremdleistungen kalkulieren Sie getrennt, die Umsatzsteuer kommt erst auf der Rechnung dazu. Die Vorgaben im Rechner — 30 Urlaubstage, 10 Feiertage, 21 % Lohnnebenkosten — sind übliche Ausgangswerte, keine amtlichen Zahlen; passen Sie sie an Ihren Betrieb und Ihr Bundesland an.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Stundenverrechnungssatz?

In zwei Schritten. Zuerst die produktiven Stunden: von 260 Arbeitstagen gehen Feiertage, Urlaub und Krankheitstage ab, der Rest wird mit dem Produktivitätsgrad multipliziert. Dann die Gesamtkosten aus Bruttolöhnen plus Lohnnebenkosten plus Gemeinkosten. Gesamtkosten geteilt durch produktive Stunden ergibt die Selbstkosten je Stunde; darauf kommt der Gewinnzuschlag. Das Ergebnis ist der Nettosatz je produktiver Stunde.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstkosten und Stundenverrechnungssatz?

Die Selbstkosten je Stunde sind der Punkt, an dem Sie weder verdienen noch draufzahlen — alle Kosten sind gedeckt, mehr nicht. Der Stundenverrechnungssatz ist die Selbstkosten plus Gewinnzuschlag. Wer zu den Selbstkosten anbietet, arbeitet ein Jahr lang für null.

Warum ist mein Stundensatz so viel höher als der Stundenlohn?

Weil längst nicht jede bezahlte Stunde beim Kunden auf der Rechnung landet und der Satz den ganzen Betrieb tragen muss. Fahrzeiten, Aufmaß, Angebote, Lager und Rüstzeiten sind nicht abrechenbar, und Lohnnebenkosten, Fahrzeuge, Werkzeug, Versicherungen und Verwaltung kommen obendrauf. Aus 20 € Stundenlohn werden so schnell 65–80 € Verrechnungssatz.

Welcher Produktivitätsgrad ist realistisch?

In den meisten Handwerksbetrieben liegen zwischen 70 und 80 Prozent der bezahlten Stunden auf einer Kundenrechnung. Wer über 85 Prozent ansetzt, rechnet sich in der Regel arm: Der Satz fällt zu niedrig aus, weil unterstellt wird, dass fast keine Zeit für Fahrten, Angebote und Nacharbeiten draufgeht. Wenn Sie Ihre Zeiten sauber erfassen, sehen Sie den echten Wert statt einer Schätzung.

Sind im Stundenverrechnungssatz Material und Umsatzsteuer enthalten?

Nein. Der Satz deckt Arbeitszeit. Material und Fremdleistungen werden getrennt kalkuliert, üblicherweise mit eigenem Aufschlag. Alle Beträge sind Nettobeträge — die Umsatzsteuer kommt erst auf der Rechnung dazu.

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